Bitte geben Sie Ihre Anmelde- daten für den geschützen Kundenbereich ein:


Login

Unser Service

per Telefon:

  05102 / 6585

  0511  / 864681

per Telefax:

  05102 / 6586

per E-Mail:

  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

per Internet:

  Kontaktformular

 

Wussten Sie schon, dass

  • -   wir schon jetzt nach DIN EN 16.636 und der ISO 9001 arbeiten
  • unsere Techniker in Spitzenzeiten 300 Kunden in der Woche bei Wespenproblemen behilflich sind
  • wir seit 2012 ein von der IHK anerkannter Ausbildungsbetrieb sind

 

 

 

Hausbock

Der Hausbock (Hylotrupes bajulus) ist in fast ganz Europa und Kleinasien verbreitet. Er fehlt lediglich in Irland und dem hohen Norden. Nur vereinzelt tritt er in den wärmeren Landesteilen von Norwegen, Finnland und England auf. Hylotrupes bajulus wurde nach Südafrika, Südamerika und die USA verschleppt.

Er ist somit einer der bedeutendsten Schädlinge an Nadelholz in Mitteleuropa. In Gebäuden wird er vorrangig in Dachkonstruktionen schädlich. Im Freien befällt er auch Leitungsmasten und Pfähle, ab 50 cm oberhalb der Erdgrenze . Im Kiefernholz wird nur der Splintanteil bevorzugt. Bei den Reifhölzern (Fichte und Tanne) wird auch der "Kern" nicht verschmäht.
Die Befallswahrscheinlichkeit des Holzes nimmt im Laufe von 20 - 30 Jahren ab. Lehrmeinungen besagen, dass Bauholz, älter als 60 Jahre, kaum mehr befallen wird. Dennoch wurden in den letzten Jahren bei Untersuchungen in barockem Dachgebälk Brandenburger Kirchen und in Thüringen mehrfach in mittelalterlichen Fachwerkhäusern Neubefall beobachtet.

Biologie des Hausbocks

Die Flugzeit der Kerfe dauert von Mitte Juni bis Ende August. Die befruchteten Eier werden in Rissen des Holzes abgelegt. Das attraktivste Holz sind die jungen Bauhölzer mit einem hohen Pinen- und Caranen-Gehalt (bizyklische Terpene). Laubholz und ganz frische Hölzer (nasses Holz gem. DIN 1052) werden gemieden. Mit zunehmenden Alter nimmt der Gehalt dieser Inhaltsstoffe ab. Die Dauer der Entwicklungszeit der Larven ist von den Feuchtigkeits-, Temperatur und Nährstoffverhältnissen abhängig. Unter optimalen Bedingungen ist ein Vollinsekt nach 2 - 3 Jahren entwickelt. Bei sehr ungünstigen Entwicklungsbedingungen, z.B. dauerhaft geringe Holzfeuchtigkeit (min. 8 - 10% Holzfeuchte) kann ein Entwicklungszyklus bis zu 10 Jahren dauern. Optimal sind Temperaturen zwischen 28- 30 °C und eine Holzfeuchte um den Fasersättigungsbereich. Nicht umsonst sind in Kaltdächern, Dachbalken in Schornsteinnähe stärker befallen, da hier eine durchschnittlich länger begünstigende Temperatur herrscht. Häufiger ist der Hausbock in feuchteren Klimaten, so in See- und Flussnähe und in nebelreichen Gebieten verbreitet. Daraus ergibt sich auch eine markante Tendenz zwischen Süd- und Norddeutschland. Auffällig höher sind auch Schäden in unausgebauten Dachböden (Kaltdach) wo Wäsche getrocknet wird.

Die reifen Larven verpuppen sich im Frühjahr. Bevor es dazu kommt müssen sie sich ein Ausflugloch nagen. Die Kerfe werden in Abhängigkeit vom Geschlecht 7 bis 21 mm groß. Die Männchen sind kleiner als die Weibchen.

Die Käfer sind Blütenbesucher und haben eine Lebenserwartung von 2-4 Wochen. Bei warmen Wetter legen die Weibchen um 200- 400 Eier in Form von 3-7 Gelegen (a 30-160 Eier) tief in schmale Holzrisse ab. Die Eizeit hängt stark von der Temperatur ab und liegt etwa bei 2-3 Wochen. Nach etwa 2-3 Wochen schlüpfen die Larven.

 

Suchen

Wer ist online?

Aktuell sind 43 Gäste und keine Mitglieder online