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Halmfliege

Die Halmfliege (Thaumatomyia notata). Bei den Fliegen, die in Frühjahr und Herbst massenhaft im Außenbereich - speziell auf Balkonen und an hellen Fassadenflächen - auftreten, handelt es sich um eine zu den Buckelfliegen gehörende Art der Halmfliege.

Die Fliegen überwintern gesellig in bestimmten Gebäuden und treten dabei zweimal im Jahr lästig in Erscheinung. Einmal im Herbst zwischen August und Oktober, wenn sie zur Winterruhe anfliegen, und einmal zum Frühjahr um wieder abzufliegen. Die Halmfliegen ernähren sich von Pflanzenresten und Gräsern. Die Fliegenlarven entwickeln sich in den Halmen der Gräser. Massenhaftes Auftreten der Insekten wird insbesondere bei Gebäuden in der Nähe von Wiesen und Waldrändern beobachtet und durch vorhandene Kompostierunganlagen oder Halden mit Pflanzenresten begünstigt.

Nach dem Schlüpfen im Herbst konzentrieren sich die erwachsenen Fliegen bei geeigneter Bauweise und Windrichtung an den o.g. Gebäuden und dringen dabei zur Überwinterung in die Häuser ein. Über längere Zeiträume wird von jeder neuen Fliegengeneration dasselbe Winterquartier angeflogen. Man weiß bis heute nicht, was die Fliegen anlockt. Dabei handelt es sich fast ausschließlich um weibliche Exemplare. In geheizten Räumen gehen sie bei ständiger Aktivität und ohne Nahrung allerdings bald ein.

Gegenmaßnahmen: Während der Anflugzeit im Herbst sollten die Fenster geschlossen gehalten werden. Spalten und andere Öffnungen im Rahmen müssen dabei zusätzlich abgedichtet werden. Durch Einbau von Fliegengittern mit kleiner Maschenweite (< 1 mm) können die Räume weiterhin gelüftet werden. Bei starker Belästigung durch die Fliegen sollte ein professioneller Schädlingsbekämpfer zu Rate gezogen werden.

Weiterhin sollten die anfallenden Gartenabfälle (geschnittenes Gras, Laub, Äste etc.) an einem Ort gelagert bzw. kompostiert werden, der sich nicht in unmittelbarer Nähe der Anflugflächen befindet, da sich die Fliegen hier stark vermehren bzw. ihre Nahrungsgrundlage finden.

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